Der Gemeindeverband Kath. Kirchengemeinden Minden-Ravensberg-Lippe ist einer von insgesamt sieben Gemeindeverbänden im Erzbistum Paderborn. 

Er steht dabei als kompetenter Dienstleister allen kath. Kirchengemeinden in den Dekanaten Rietberg-Wiedenbrück, Bielefeld-Lippe und Herford-Minden zur Seite. 

 

Vorankündigung von Terminen für 2018:

 21.11.2018  

Sitzung der Verbandsvertretung des Gemeindeverbandes Kath. Kirchengemeinden Minden-Ravensberg-Lippe

Winfriedhaus großer Saal Turnerstraße 2, Bielefeld

 

 

Aktuelles:

Umsetzung Tarifabschluss im Oktober 2018

Am 04.07.2018 hat die Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsvertragsrecht (KODA) die Übernahme des Tarifabschlusses aus dem öffentlichen Dienst (TVöD-VKA)

für die Jahre 2018 – 2020 übernommen.

Schwerpunkte des Tarifabschlusses sind:

  • Erhöhung der Tabellenentgelt in drei Schritten:
    - zum 01.03.2018 (+3,19 % im Durchschnitt)
    - zum 01.04.2019 (+3,09 % im Durchschnitt)
    - zum 01.03.2020 (+1,06 % im Durchschnitt)
  • Einmalige Sonderzahlung für Mitarbeiter in EG 1 – 6, bzw. S 2 – 4 unter bestimmten Voraussetzungen
  • Einfrieren des Weihnachtsgeldes auf den Stand von 2017 (wird erreicht, in dem die Bemessungssätze reduziert werden)
  • Einführung der stufengleichen Höhergruppierung
  • Neue Entgeltordnung mit Überleitungsrecht ab 01.01.2019
  • Verlängerung der Altersteilzeit bis zum 31.12.2020

Die Tarifabschluss soll im September / Oktober 2018 im kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht werden, so dass noch im Oktober mit der Umsetzung begonnen werden kann.

 

Hier der KODA-Spiegel aus Juli 2018.pdf und August 2018.pdf.

Eine anspruchsvolle und bedeutende Aufgabe

Am 17./18. November 2018 finden im Erzbistum Paderborn Kirchenvorstandswahlen statt

Paderborn (pdp). Das Vermögen in den Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn wird seit vielen Jahren von ehrenamtlichen Kirchenvorständen verwaltet. Am 17./18. November 2018 finden nun im Erzbistum Paderborn Wahlen für dieses Gremium statt. „In Zeiten großer Veränderungen in unseren Kirchengemeinden sind die Aufgaben eines Kirchenvorstandes anspruchsvoll“, so Marcus Baumann-Gretza, Justiziar im Erzbistum Paderborn. „Gleichzeitig sind Kirchenvorstände Initiatoren und Wegbereiter und haben die Möglichkeit, „ihre“ Kirchengemeinde gemeinsam mit engagierten Menschen weiterzuentwickeln. Wir laden herzlich dazu ein, in einer spannenden Zeit Verantwortung für die Kirche vor Ort zu übernehmen.“

 

Insgesamt werden rund 2.600 und damit ungefähr die Hälfte aller Kirchenvorstände in den Gemeinden des Erzbistums Paderborn neu gewählt, bereits Anfang Juli 2018 wurden die Wahlunterlagen verschickt. Nun bilden sich in den Gemeinden Wahlausschüsse, die die Aufgabe haben, bis Mitte Oktober eine Liste mit geeigneten Kandidaten für die Wahl zusammenzustellen. Bis Ende Oktober besteht die Möglichkeit, die Vorschlagsliste auf Antrag von 20 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern zu ergänzen, um so auch solchen Kandidaten die Kandidatur zu ermöglichen, an die der Wahlausschuss nicht gedacht hat.

Aufgabe des Kirchenvorstandes ist es, der Pastoral eine solide wirtschaftliche Grundlage zu verschaffen und so mitzugestalten, wie sich die Gemeinden und Pastoralen Räume für die Zukunft aufstellen. In diesem Auftrag kümmert sich der Kirchenvorstand um den Haushalt einer Gemeinde und ihrer Einrichtungen, um Personalangelegenheiten sowie um die Finanzierung und Durchführung von Bau- und Investitionsmaßnahmen. Dabei beschäftigen sie sich mit wirtschaftlichen, rechtlichen oder auch technischen Fragen, zum Beispiel mit Regelungen für Pfarrheime oder katholische Friedhöfe.

„Kirchenvorstände übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe“, so Baumann-Gretza. „Dafür brauchen sie selbst auch Begleitung und Unterstützung.“ Begleitung und Unterstützung erfahren Kirchenvorstände durch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeindeverbänden. Seit zwei Jahren gibt es im Erzbistum Paderborn zudem das Programm „Kirchenverwaltung der Zukunft“, das an weiteren Unterstützungsmaßnahmen für Pfarrer und Kirchenvorstände arbeitet.

„Für Kirchenvorstände dürfte gegenwärtig vor allem das Thema ‚Verwaltungsleitungen‘ interessant sein“, so Programmleiter Hans-Theo Sasse. „Das ist ein junger Beruf im Erzbistum Paderborn, der seit März dieses Jahres in sieben Piloträumen erprobt wird. Angestellt sind die Verwaltungsleitungen bei den Gemeindeverbänden. Ganz grob gesagt organisieren sie die gesamte Verwaltung im Pastoralen Raum und setzen um, was die Kirchenvorstände beschlossen haben. Dadurch entsteht für die Kirchenvorstände mehr Raum für die Beschäftigung mit Zukunftsfragen und die Entwicklung von Zielen, was die Vorstandsarbeit noch einmal interessanter macht. Die ersten Rückmeldungen aus den Piloträumen sind entsprechend positiv.“ Die nächsten Verwaltungsleiterinnen und -leiter sollen Anfang 2020 eingestellt werden, langfristig sollen alle Pastoralen Räume Verwaltungsleitungen bekommen.

Wer sich für eine Kandidatur entscheidet, kann schon vor der Wahl die E-Learning-Plattform des Erzbistums Paderborn besuchen und in dem Kurs „Der Kirchenvorstand – ein verantwortungsvolles Gremium“ praxisnah die verschiedene Tätigkeiten kennenlernen. Auch nach der Wahl wird es für Kirchenvorstände Fortbildungsangebote geben, etwa den stets stark nachgefragten „Bildungstag für Kirchenvorstände“ der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (KEFB), der regelmäßig an verschiedenen Orten im Erzbistum Paderborn stattfindet.

Aber auch an anderer Stelle ist positive Bewegung im Thema. „Das aus dem Jahr 1924 stammende Vermögensverwaltungsgesetz wird heutigen Anforderungen an eine moderne und flexible Gremienarbeit immer weniger gerecht“, so Baumann-Gretza. Das werde seit geraumer Zeit auf fast allen Ebenen zurückgemeldet. Deshalb werde überdiözesan mit Hochdruck daran gearbeitet, das staatliche VVG durch eine kirchliche Regelung abzulösen, die heutigen pastoralen Bedürfnissen entspricht und alle Beteiligten spürbar entlastet. Baumann-Gretza: „Wir sind optimistisch, in einem ersten Schritt eine gute und praktikable Lösung für den Bereich der Vermögensverwaltung zu erzielen.“ Mit einer Umsetzung sei jedoch nicht vor 2021 zu rechnen. (pdp-n-14.09.2018)

 

Personelle Veränderungen in der Geschäftsstelle
Geschäftsführer begrüßt neue Mitarbeitende

Am vielleicht heißesten Tag dieses Sommers hatten Pia Jürgenliemke (Auszubildende), Ludmila Slawezki (Buchhaltung) und Andreas Resken (FB Zentrale Dienste) ihren ersten Arbeitstag in der Geschäftsstelle des Gemeindeverbandes. Für Vanessa Bergmann stand die Einrichtung eines neuen Büros an.

Vanessa Bergmann hat in diesem Jahr erfolgreich ihre 3-jährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen. Sie wurde in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen und unterstützt den Geschäftsführer auf der neu geschaffenen Stelle der „Assistentin“. Darüber hinaus kümmert sie sich um betriebsorganisatorische Themen.

Pia Jürgenliemke beginnt am 1. August ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. In den ersten Monaten arbeitet sie in der Geschäftsstelle des Gemeindeverbandes mit. Später wird sie am Blockunterricht des Berufskollegs und an der dienstbegleitenden Unterweisung des Studieninstitutes teilnehmen. Zur Ausbildung gehört auch das Praktikum in einer Kommunalverwaltung.

Ludmila Slawezki übernimmt eine Vertretungstätigkeit in der Buchhaltung des Gemeindeverbandes.

Andreas Resken ist Nachfolger des ausgeschiedenen Kollegen Fred Wiesemann. Er wird sich um die baufachliche Betreuung der Kindertageseinrichtungen in der KiTa gGmbH kümmern.

Allen neuen Kolleginnen und dem neuen Kollegen gilt ein herzlicher Willkommensgruß, verbunden mit dem Wunsch, dass sie sich schnell einleben und ihre Arbeit mit Freude verrichten.

 

Geschftsfhrer Detlef Mller (links) begrt die neuen Mitarbeitenden: Ludmila Slawezki, Pia Jrgenliemke, Vanessa Bergmann, Andreas Resken (v.l.)

 

Nächste Schritte zur Einführung von Verwaltungsleitungen


Auf dem Weg zur Einführung von Verwaltungsleitungen hat das Erzbistum Paderborn die nächsten Schritte festgelegt. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit aktuell sieben Piloträumen sollen die nächsten Besetzungen zum Jahresanfang 2020 erfolgen. Sukzessive werden weitere Verwaltungsleitungen ihre Arbeit aufnehmen, während es die Rolle der Außendienstmitarbeiter (ADM) in den betroffenen Räumen dann nicht mehr geben wird.


Durch die Einführung der neuen Position „Verwaltungsleitung“ sollen Pfarrer und Pastoralteams von Verwaltungs- und Organisationsaufgaben maximal entlastet und Kirchenvorstände in ihren Tätigkeiten bestmöglich unterstützt werden. Dahinter steht das generelle Ziel des Programms „Kirchenverwaltung
der Zukunft“, mehr Raum für Seelsorge und Pastorale Entwicklung zu schaffen.


Mit Anna Werner (Pastoralverbund Dortmund Ost), Anja Werthmann (Pastoralverbund Büren), Riccardo Krüger (St. Ewaldi Dortmund), Andreas Molitor (St. Petri Hüsten) und Thomas Rudolph (Pastoralverbund Stockkämpen) sind fünf Verwaltungsleitungen im März 2018 an den Start gegangen. Zwei Monate später folgten mit Patrick Droszynski (St. Elisabeth Bielefeld) und Lukas Dalhoff (Pastoralverbund Menden) zwei weitere Piloträume.


Die bisherige Resonanz vor Ort ist überwiegend positiv, die Pfarrer spüren bereits eine erhebliche Entlastung durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltungsleitung. Im Rahmen einer Online-Befragung und von Evaluationsgesprächen in den Piloträumen können die Praxiserfahrungen mit
der neuen Rolle „Verwaltungsleitung“ in den nächsten Wochen und Monaten ermittelt und ausgetauscht werden. Auf einer Herbstklausur am 17. Oktober 2018 soll ein Zwischenfazit zu Rollen- und Einführungskonzepten gezogen werden. Die Pilotphase endet mit einer Abschlussklausur Anfang März 2019.


Ziel des Projektes ist es, dass alle Leiter der Pastoralen Räume von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und eine Verwaltungsleitung bekommen. Im ersten Schritt wird das Projekt allen errichteten Pastoralen Räumen die wollen so schnell wie möglich eine Verwaltungsleitung zur Verfügung stellen. Dafür können Pfarrer mit ihren geschäftsführenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände nach Abschluss der Pilotphase eine gemeinsame qualifizierte Willenserklärung abgeben.

Die nächsten Ausschreibungen für Verwaltungsleitungen werden ab Mitte 2019 erfolgen. Auch in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt ab Jahresanfang 2020 schrittweise die Einführung weiterer Verwaltungsleitungen; dieser gestufte Einführungsprozess wird voraussichtlich einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren umfassen. Erzbistum und Gemeindeverbände unterstützen Pastorale Räume bis zum jeweiligen Start der Verwaltungsleitung mit individuellen Übergangslösungen.

 

 

Mit Blick auf neue gesellschaftliche Herausforderungen hat das Erzbistum Paderborn im Rahmen des Zukunftsbilds das Programm „Kirchenverwaltung der Zukunft“ gestartet.
Durch größere, bedarfsgerechte Unterstützung sollen Pfarrer, Ehrenamtliche und Mitarbeitende vor Ort zusätzliche Zeit für die pastorale Arbeit erhalten.

Ab jetzt  können Sie sich über die einzelnen Projekte dieses  Programms und deren Entwicklungsstand auch auf der Homepage des Erzbistums informieren.
Der direkte Pfad dorthin:  www.zukunftsbild-paderborn.de/kirchenverwaltung-der-zukunft

Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen die dort  hinterlegten Interviews mit dem Generalvikar Alfons Hardt und dem Leiter des Projekts Bistumsentwicklung  Monsignore Dr. Michael Bredeck  zum Themenkreis Kirchenverwaltung.

Sie gelangen auch über den Link auf unserer Startseite zu den Infos aus dem Programm Kirchenverwaltung der Zukunft (Logo anklicken).

Wir freuen uns über regen Gebrauch des neuen Informationsangebots.